Mitgliederversammlung in Güstrow

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Teilnehmer mit Julian Barlen, Generalsekretär der SPD-MV

Mitgliederversammlung in Güstrow

Die Landes-AG 60plusMV lud ein zur Mitgliederversammlung nach Güstrow und trotz hochsommerlicher Temperaturen sind viele der Einladung gefolgt. Die hochkarätige Referentenliste verbunden mit aktuellen Themen trug bestimmt zu dem großen Interesse bei.

Iris Hoffmann, unsere Europaabgeordnete stellte uns die seniorenpolitischen Projekte der EU vor und versicherte, dass Seniorenpolitik in der EU kein Stiefkind sei. Natürlich könnten hier noch wesentliche Verbesserungen erfolgen, doch die enormen Unterschiede in der Seniorenpolitik der einzelnen Mitgliedsländer erschwert eine einheitliche Politik. Allein bei der Festlegung ab wann denn Bürger zu Senioren zu zählen seien, weicht in den einzelnen Staaten enorm ab. Viele Fragen wurden gestellt und Iris Hoffmann sagte zu, diese schriftlich zu beantworten.

Finanzminister Mathias Brodkorb referierte über die Steuerpflicht für Rentner und auch über die Möglichkeiten von einer Befreiung der Steuererklärungsabgabe. Natürlich schlossen sich da viele Fragen an und schnell wurde auch über finanzpolitische Grundsätze referiert. Hier hat Mathias Brodkorb sehr ausführlich über die Notwendigkeit des Sparens bei guter Konjunkturlage berichtet, um dann Mittel für Anschubfinanzierungen zur Verfügung zu haben, wenn die Konjunktur rückläufig wird.

Unser neugewählter Generalsekretär Julian Barlen stellte seine Pläne und Vorgehensweise zur strategischen Neuausrichtung der SPD vor. Auch gehört es zu seinen Aufgaben, bereits jetzt die Weichen für die im nächsten Jahr stattfindenden Kommunalwahlen zu stellen. Hier gilt es insbesondere Kandidaten und Kandidatinnen zu finden, die Für die SPD in Kommunen und Kreisen antreten. Hier soll z.B. die Aktion“ Misch dich ein!“ auch Nichtmitglieder zum Mitmachen animieren.

Der Vorsitzende, Michael Schmidt, berichtete vom Altenparlament und von den dort eingebrachten Leitanträgen. So wurde der Antrag: „Steigerung der Medienkompetenz für Seniorinnen und Senioren“ in einer von ihm geleiteten Arbeitsgruppe erarbeitet und vom Altenparlament einstimmig angenommen.

Die regen und intensiven Diskussionen mit allen drei Referenten bewies das hohe Interesse an allen drei Themenbereichen und einhellig festgestellt, dass es eine gelungene informative Mitgliederversammlung gehandelt hat.